Vor 2600 Jahren schwangen sich
persische Herrscher erstmals in den Sattel edler Pferde, um mit einem Stock
einen kleinen Lederball übers Feld zu treiben. Polo war damit geboren und
hat bis heute nichts von seiner Reputation und Faszination als königliches
Spiel eingebüsst.
Auch wenn Polo bereits in ungefähr 50 Ländern und auf allen Erdteilen
gespielt wird, sind es noch immer relativ wenige Reiter, die sich diesem
Sport zuwenden und auf dem Pferderücken Höchstleistungen erbringen. Ein
Grund mag sicher der relativ grosse finanzielle Aufwand sein, denn um
wettkampfmässig Polo Spielen zu können, benötigt ein Team mindestens 16 bis
20 Pferde und die dazugehörende Infrastruktur. Es ist aber in den letzten
Jahren auch möglich geworden, Polo ohne eigene Pferde zu spielen und diese
für Trainings oder für Wettkämpfe zu mieten. In der Schweiz wird Polo an 6
Orten gespielt, nämlich in Veytay bei Genf, in Gstaad, in Dietikon, in
Guntmadingen bei Schaffhausen, in St.Moritz sowie seit einigen Monaten in
Seuzach bei Winterthur, wo der Polo Park Zürich zu Hause ist. Polospiele
sind sowohl gesellschaftliche Treffpunkte wie auch
Wettkämpfe auf höchster
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